Arbeitsproben

Das instabus – System besteht im wesendlichen aus einer 2 – adrigen Busleitung und den daran angeschlossenen Sensoren, Aktoren und Systemkomponenten. Gemeinsames Merkmal aller Busgeräte ist der Busankoppler. Sensoren nehmen Informationen auf und senden sie als Datentelegramm auf den Bus. Zu den Sensoren zählen z.B. instabus – Taster und Binäreingänge zum Anschluss von potentialfreien Kontakten. Aktoren empfangen Datentelegramme und setzen diese in Schalt- bez. Dimm- Signale um. Systemgeräte und -komponenten sind für die grundlegende Funktionen des Systems notwendig. Hierbei handelt es sich im wesendlichen um die Spannungsversorgung der Bus-Geräte, um Koppler zum Verbinden von Bus-Abschnitten und Datenschnittstellen zum Anschluss von Programiergeräten , z.B. PC`s. Über die 2-adrige instabus-Leitung wird sowohl die Energie für die Elektronik der Bus-Geräte als auch die eigentliche Information übertragen.

Die Bus-Leitung wird zu jedem Bus-Gerät geführt, d.h. alle Sensoren und Aktoren sind über die Bus-Leitung miteinander verbunden. In der Regel benötigen die Sensoren nur den Anschluss der Bus-Leitung, die Aktoren eventuell auch die Netzversorgung zur Ansteuerung der Verbraucher.

Die Sensoren und Aktoren werden anwendungsspezifisch ausgewählt. Sie bestehen aus dem Busankoppler und dem Anwendungsmodul mit dem entsprechenden Anwendungsprogramm. Die zu verarbeitende Information gelangt über den Bus zuerst zum Busankoppler. Dieser sendet und empfängt Daten, stellt die Spannungsversorgung für die Elektronik sicher, speichert wichtige Daten für die eigene pysikalische Adresse, eine oder mehrere Gruppenadressen sowie das Anwendungsprogramm mit Parametern.

Die Koordination dieser Funktionen übernimmt ein Mikroprozessor, das Gehirn des Busankopplers. Das Anwendungsmodul und das Anwendungsprogramm legen die Funktionen des Busteilnehmers fest. Dabei kann es sich z.B. um einen Taster, ein Display ,eine Datenschnittstelle oder einen Wächter handeln. Die entsprechenden Anwendungsprogramme sind Bestandteil der Produktdatenbank und werden mit der Projektierungs- und Inbetriebnahmesoftware ETS über die serielle Schnittstelle eines PC´s , die Datenschnittstelle und den Bus in die Teilnehmen geladen.

Beim instabus handelt es sich um ein dezentrales System. Jede instabus-System-Komponente besitzt einen eigenen Micro-Controller. Die Komponenten können direkt, d.h. ohne Zentrale über den Bus seriell miteinander Informationen austauschen. Alle Sensoren bez. Aktoren sind gleichberechtigte Busteilnehmer (Multimaster – Betrieb). Zur Vermeidung von Telegrammkollisionen und Datenzerstörung wird das CSMA/CA – Verfahren verwendet.

Die Datenübertragungsgeschwindigkeit beträgt 9,6 kpit pro Sekunde. Abschlusswiderstände sind daher nicht notwendig. Die Busspannung beträgt 24 Volt DC.